Presserecht Interviews

Auf dem Süddeutschen Journalistentag in Mainz wurde Im Forum “Recherche” wurde eben viel über die Autorisierung von Interviews diskutiert.

Für mich ging die diskussion zu schnell zu Ende:
Was ist denn nun Sache? Wann muss ein Interview auorisiert werden? Wie schränkt das die kritische Auseinandersetzung ein? Und welche Praxistipps gibt es für Journalisten?

The Floor is open:

  1. Na dann werfe ich mal ein Interview mit Ulrich Wickert aus der FAZ von 2008 in die Diskussion😉 http://bit.ly/chhHsn

  2. Guten Tag!

    issis @prothmann so einfach ist es leider nicht #Authorisierung #Audio #Schnitt #sdjt10 http://bit.ly/9kp7hy

    Guter Beitrag, der eigentlich alle Fragen klärt: Wer ein Interview, willigt in eine Veröffentlichung ein.

    Wir das Wort bearbeitet und veröffentlicht, kann der Interviewte klagen, wenn er denkt, er wurde falsch wiedergegeben.

    Heißt: Gut fragen, verantwortlich bearbeiten und alles wird gut.

    Werden die Inhalte korrekt wiedergegeben, können sie auch geschnitten veröffentlicht werden.

    Wir geschlampt oder verfälscht, hat man ein Problem – zu recht.

    Gruß
    Hardy Prothmann

  3. Bitte korrigieren:

    Guter Beitrag, der eigentlich alle Fragen klärt: Wer ein Interview GIBT, willigt in eine Veröffentlichung ein.

  4. @Hardy: Problemantisch wird es aber, wenn der Interviewte sich nachträglich “nicht mehr erinnert”, was er gesagt hat. Mit dem Schreibblock wird der Nachweis da schwierig oder nicht? “Gesagt ist gesagt” muss man erstmal nachweisen.

    Wie macht ihr das in der Praxis? Tatsächlich jedes Interview aufzeichnen?

    Und wie geht ihr damit um, wenn Interview-Partner Fragen einfach ignorieren (vgl. Merkel im Wickert-Interview)?

  5. @pcbritz

    Erinnerungslücke: Theoretische Fragestellung – habe ich in 20 Jahren noch nie erlebt. Theoretisch möglich, theoretisch problematisch.

    Praktisch: Das würde mir nur 1x passieren.

    Praktisch: Wenn man vorher vermutet, dass es Stress geben könnte, dann zeichnet man auf – ist in weniger als ein paar Prozent der Fälle vonnöten oder machst Du jeden Tag Watergate?

    ->Merkel: Dann wiederholt man seine Frage und wenn wieder keine Antwort kommt, nimmt man das als Antwort. Eigentlich ganz einfach, oder?

    Gruß
    Hardy Prothmann

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